Gemeinsam etwas erleben

Veröffentlicht am 26.06.2010 in Veranstaltungen

Gemeinsamer Ausflug der AWO Horb, des SPD Ortsverein Horb und des Deutschen Mieterbundes Landkreis Freudenstadt e.V. nach Straßburg war ein voller Erfolg

Erstmals haben sich Mitglieder aus den obigen Vereinen zusammengeschlossen und einen gemeinsamen Ausflug nach Straßburg organisiert. Trotz des für eine Städtebesichtigung ungünstigen Wetters trafen sich am vergangenen Samstag 30 Mitglieder um gemeinsam nach Straßburg zu fahren. Während die ersten Fahrgäste noch bei strömenden Regen in Horb in den Bus einstiegen, benötigten in Freudenstadt die letzten Reisenden zumindest keinen geöffneten Regenschirm mehr. Als man dann die Alexanderschanze passierte war es mehr als nur „Hoffnung“, dass der Tag vielleicht doch nicht ganz „verregnet“ werden würde.

In der Europastadt Straßburg angekommen wurde die „Delegation aus dem Kreis Freudenstadt“ schon von einer örtlichen Reiseleiterin erwartet, welche als gebürtige Straßburgerin nicht nur die Gegenwart beleuchtete, sondern eindrucksvoll erläuterte, wie schwierig es für die Elsässer in der Vergangenheit war ihre eigene Identität zu finden, bzw. diese zu bewahren. Nicht allen Teilnehmern war vorher bewusst gewesen, wie schwierig es in den 50er Jahren im Elsass war sich durch den Gebrauch der eigenen Sprache als „Elsässer“ zu bekennen. Glücklicherweise ist dies heute in einem Europa der Regionen kein Problem mehr.
Anhand der geschichtlichen Ausführungen der Stadtführerin wurde jedem einzelnen nochmals in Erinnerung gerufen, dass das Deutsch-Französische Verhältnis nicht immer so ungetrübt und freundschaftlich war, wie wir es heute leben und erleben. Vor allem die älteren Teilnehmer der Fahrt zeigten sich deshalb auch dankbar darüber, dass zwischen Deutschland und Frankreich heute ein so freundschaftliches Verhältnis bestehe.

Nach einem ausgiebigen Stadtspaziergang in Straßburg, hatte jeder noch Zeit um die Dinge in Straßburg anzuschauen, welchen einen persönlich am meisten interessierte. Nachdem die Zeit viel zu schnell vergangen war fuhr die Gruppe am späten Nachmittag wieder zurück Richtung Freudenstadt und Horb. Bevor man jedoch endgültig wieder heimische „Gefilde“ erreichte, wurde noch eine Rast in einer typischen Besenwirtschaft in Oberkirch eingelegt.

Gestärkt durch ein leckeres Vesper erreichte man dann die Heimatstädte. Die Teilnehmer waren sich einig einen schönen und erlebnisreichen Tag verbracht zu haben und waren sich sicher, dass dies nicht der letzte Ausflug der drei Organisationen gewesen sei. Besonderer Dank gilt noch Hr. Groß von der Fa. Vögele, Horb, welcher die Teilnehmer an diesem Tag sicher und routiniert chauffierte.